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Die Bundeskanzlerin im Dialog mit SwaF zum Miteinander der Generationen

In der digitalen Dialogreihe „Die Bundeskanzlerin im Gespräch“ unterhält sich die
Bundeskanzlerin Angela Merkel regelmäßig mit Bürger*innen. Das Gespräch am 14. Juli 2021 wurde im Livestream der Bundesregierung übertragen.

Und Start with a Friend war dabei! Denn Otis Benning (rechts unten im Bild), ehren-
amtlicher Mitgründer des SwaF Standorts Köln, wurde zum Bürger*innendialog eingeladen. Auch andere Engagierte wurden ausgewählt, wie von bundesweiten Jugendverbänden und „Omas gegen Rechts“. Die Teilnehmenden unterschiedlicher Altersgruppen tauschten sich zum Miteinander der Generationen aus:

Wie hat die Pandemie dieses Miteinander verändert? Welche Probleme sehen wir in
unserer Gesellschaft? Und wie können wir den Zusammenhalt der verschiedenen
Generationen stärken? Diese und weitere Fragen besprachen die Gäst*innen zusammen mit der Bundeskanzlerin.

Bei SwaF haben wir auf die letzte Frage bereits eine Antwort: Natürlich mit unserem
Engagement! 😉 Denn mit dem Kooperationsprojekt „Alt trifft Jung“ von SwaF Köln und der AntoniterCityKirche stiften wir Freund*innenschaften zwischen jüngeren und älteren Menschen, mit und ohne Einwanderungsgeschichte.

Unsere Idee war es, Tandempartnerschaften und vielfältige Konzertangebote zu
realisieren. So wollten wir Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen, die sich sonst nicht kennengelernt hätten. Wie schwierig das sein konnte, bestätigte Frau Merkel: „Jeder hat seinen Zirkel und man nähert sich auch einer anderen Gruppe gar nicht so einfach.“

Deshalb überlegten wir, Menschen durch gemeinsame Veranstaltungen näher
zusammenzubringen. Um einander kennenzulernen und ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen. Die Vorbereitungen reichten weit zurück, erzählte Otis: „Wir haben 2019
angefangen zu planen. Anfang 2020 waren wir dann so weit – und dann kam die
Pandemie. Wir wollten natürlich keine Risiken eingehen.“

Die Bundeskanzlerin zeigte Verständnis für die Einschränkungen zur Zeit der Pandemie: „Es war gut, dass Sie die vorbereitenden Arbeiten schon ein Stück vorangetrieben haben, bevor dann die Pandemie kam. Obwohl Sie es sich natürlich anders vorgestellt haben.“

Doch das Konzept ging auf – trotz Kontaktbeschränkungen. Die Konzerte konnten sowohl Open Air als auch online stattfinden. „Gleichzeitig haben wir gemerkt, wie wichtig
persönliche Begegnungen sind, auch im Besonderen natürlich durch die Pandemie,“ so Otis.

Deshalb wünschen wir uns für die Zukunft, dass Austauschformate wie die
Konzertangebote von „Alt trifft Jung“ ein fester Teil unserer Gesellschaft werden. Durch die Begegnungen bringen wir Menschen miteinander ins Gespräch. Wir stiften
intergenerationale und internationale Freund*innenschaften. Und setzen uns für ein
respektvolles und empathisches Miteinander ein.

Vielen Dank an das Bundeskanzler*innenamt für die Einladung zum Gespräch!