SwaF entwickelt sich ständig weiter und schafft neue Formate. Am 31. Januar 2026 fand deshalb zum ersten Mal das Regiotreffen West statt. Dabei handelte es sich um das erste Format seiner Art: Ein regionales Treffen für SwaFis von verschiedenen unserer 26 Standorte. Nirgendwo ist SwaF so dicht vertreten wie ganz im Westen der Republik. Damit war die Region West ein hervorragendes erstes Ziel für das neue Format.
Regiotreffen West: Für starke Tandems und ein aktives Ehrenamt

Knapp vor Karneval waren also die sieben SwaF-Standorte in Nordrhein-Westfalen eingeladen, sich in Köln zusammenzufinden: Aachen, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen und die Gastgeberin, Köln. Ziel war es, gemeinsam an Ideen zu arbeiten: Für ein lebendiges SwaF-Team an unseren 26 Standorten, für ein starkes ehrenamtliches Engagement, sowie insgesamt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Regiotreffen diente damit der Stärkung unseres Tandemprogramms in NRW: Durch Wissensaustausch in der Region und als Schulung für unsere Ehrenamtlichen an den Standorten.
An dem Regiotreffen nahmen mehr als 50 SwaFis aus den verschiedenen NRW-Standorten teil. Ganz im Geiste unserer aktuellen Kampagne „Miteinander Spaß haben, füreinander da sein“, zeigten sie, dass es Freude bereitet, für eine Gesellschaft anzupacken, in der jede Lebensrealität gesehen wird und ihre Wertschätzung findet. Und dass es genauso Spaß macht, für eine zivilgesellschaftliche Landschaft aufzustehen, in der sich alle Menschen ehrenamtlich engagieren können. Und das auf eine aktive und qualifizierte Weise. Das Regiotreffen West stand damit Modell für weitere Regiotreffen anderer SwaF-Standorte. Neben dem weiterhin jährlich im Sommer stattfindenden Bundestreffen, wird damit der Austausch unter den Standorten in Deutschland und Österreich gestärkt. Gleichzeitig wird durch kontinuierliche Weiterbildung der Ehrenamtlichen somit die Qualität unseres Tandemprogramms gesichert.



Ankommen und erste Programmpunkte
Obwohl das Regiotreffen nur einen Tag lang ging, gab es ein abwechslungsreiches Programm. Ganz nach dem Motto: „In der Kürze liegt die Würze“. Wir haben uns am Vormittag in der AntoniterCityKirche auf der Kölner Schildergasse eingefunden und sind zunächst erst einmal angekommen.
In einem ersten inhaltlichen Teil haben wir das Thema „Ehrenamt bei SwaF“ behandelt. Ehrenamt steht im Zentrum des SwaFiversums: An unseren 26 Standorten wird die alltägliche Arbeit von vielen motivierten Ehrenamtlichen gestemmt. Auch die Teilnahme an einem Tandem ist ein besonderes ehrenamtliches Engagement, das Menschen bei SwaF für sich finden. In Kleingruppen haben wir deshalb diskutiert: Was motiviert uns, bei SwaF mitzumachen? Wie kann man Ehrenamtliche zu Beginn ihrer Zeit bei SwaF noch besser unterstützen? Was können wir von anderen SwaF-Standorten lernen?
Schließlich übernahm unsere Geschäftsführerin Nilab das Wort und packte ihren Koffer aus: Sie hatte uns eine Präsentation mitgebracht, in dem es um die Vernetzung zwischen der Bundesstruktur unseres Vereins und den Standorten ging. Diese ist in Zeiten, in denen SwaF wächst und sich weiterentwickelt besonders wertvoll.






Bewegte und kreative Pause
In der Mittagszeit hatten wir die „Qual der Wahl“ zwischen drei spannenden Programmpunkten: In einem Stadtspaziergang durch Köln, den Lara und Ann Sophie vorbereitet haben, wurde die besondere Rolle von Frauen in der Stadt gezeigt. Mit einer anderen Gruppe hat Martin bei seiner Tour „Köln für Nicht-Kölner“ die Domstadt am Rhein allen interessierten Auswärtigen nähergebracht. Für die Kunstinteressierten unter uns gab es die Gelegenheit mit Niels und Diana an einem Kreativkreis teilzunehmen: Unter dem Titel „Porträts einmal anders“ haben wir Porträts gezeichnet und Postkarten gemalt. So konnten wir – bewegt und inspiriert – in weitere Austauschrunden für SwaF starten.





Zusammenarbeit im Worldcafé am Nachmittag
Nach dieser erfrischenden Pause fanden wir am Nachmittag im Worldcafé-Format in verschiedenen kleineren Arbeitsgruppen zusammen. In lockerer Atmosphäre haben wir über Themen gesprochen, die für SwaF sehr wichtig sind: Wie betreiben wir eine erfolgreiche Spendenakquise und Fundraising? Wie gelingen eine gute Vermittlung und Betreuung unserer 1:1-Tandems? Wie können wir an den Standorten eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam gestalten? Welche Ideen haben wir und die Menschen an unseren Standorten für erfolgreiche Events für die Engagierten und Tandems?
Der Austausch im Worldcafé-Format war interaktiv und gewinnbringend. Während der Gespräche kamen wichtige Leitideen von SwaF immer wieder zum Vorschein: So etwa das Selbstverständnis von SwaF als ein Raum, in dem alle Menschen auf Augenhöhe zusammenkommen. In dem es keine Bedürftigen gibt und keine „Helfer“. In dem sich alle gegenseitig unterstützen. Und als Raum, den wir offen für alle halten. Das heißt durch Angebote, die soweit möglich kostenlos und barrierefrei sind.







Ein Abendprogramm für gemeinsamen Spaß und Zeit füreinander
Nach unserem intensiven Austausch im Worldcafé wurde es Zeit, das Abendprogramm einzuläuten. Dabei war es uns wichtig, dass wir uns für den gemeinsamen Spaß Zeit nehmen und so füreinander da sind. Da Liebe und somit auch Freundschaft bekanntlich durch den Magen gehen, hatten wir uns dazu entschieden zusammen zu kochen: In kleineren Teams haben wir uns für Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und Hilfsarbeiten zusammengefunden und so gemeinsam ein Abendessen für alle vorbereitet. Schließlich wurde es Zeit, miteinander Musik zu genießen. Es gab sogar einen kleinen Überraschungsauftritt einer talentierten SwaFi. Was schafft mehr Verbindung, als gemeinsam schöner Musik zu lauschen?



Ein Abendprogramm für gemeinsamen Spaß und Zeit füreinander
Das erste Regiotreffen ist nunmehr vorbei. Das Regiotreffen war jedoch nicht nur ein toller Auftakt für SwaF in NRW, sondern auch in eine Reihe von anderen Regiotreffen in ganz Deutschland und darüber hinaus in ein Jahr, in dem SwaF sich breit aufstellen möchte. Ein Jahr, in dem SwaF sich stark machen möchte für ein gelebtes Miteinander. Für ein aktives ehrenamtliches Engagement und Begegnung durch unsere qualifizierten Tandemprogramme. Für eine Demokratie, die Teilhabe ermöglicht. Und für eine Gesellschaft, die zusammenhält.



